Die Fusion mit Microdrones bringt Schübeler mehr FuE-Möglichkeiten

Modellflugzeuge beschwören eine Menge „klassischer“ Vorstellungen herauf – man baut sie zusammen, fügt ein wenig Klebstoff hinzu und macht sich auf den Weg in den Park, um zu schauen, wie sie fliegen.

Aber es gibt noch so viel mehr in der Welt des Jet-Flugzeugmodellbaus, und vielleicht ist heute der perfekte Zeitpunkt, um mit dieser lohnenswerten Unternehmung zu beginnen.

Unser aktueller Podcast beleuchtet alles, was die Welt der Modellfliegerei und Wettbewerbe zu bieten hat – aus der Perspektive von Bret Becker, einem anerkannten Experten und preisgekrönten Modellflieger mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung. Hören Sie sich den Podcast im Player an oder lesen Sie die nachstehende Zusammenfassung.

 

Lernen Sie Bret Becker kennen

Bret Becker ist ein Experte und preisgekrönter Modellflugzeugbauer, der von der Luftfahrt fasziniert ist, seit er als Kind den Film Top Gun zum ersten Mal sah. Der Adrenalinschub durch den Film in Kombination mit der Möglichkeit, die Blue Angels und Thunderbirds bei Flugshows zu sehen, entfachte seine Leidenschaft für Jets und brachte ihn in die Welt der Modellflugzeuge.

Er hatte einen frühen Einstieg in Hochgeschwindigkeits-Pylon-Rennen und entwickelte im Laufe der Jahre eine Wertschätzung für maßstabsgetreue Modelle. Es stellte sich heraus, dass die Welt der ferngesteuerten Jets sein Interesse für das Hochleistungs- als auch das maßstabsgetreue Fliegen in einem befriedigenden Hobby vereinte. 

In den letzten 30 Jahren verbesserte und verfeinerte er seine Fähigkeiten als Konstrukteur, Bauer und Pilot von Modellflugzeugen und gewann Auszeichnungen und Preise für Jets, die Geschwindigkeitsrekorde aufstellten, in Artikeln erschienen, an Maßstabswettbewerben teilnahmen und sogar in das Academy of Model Aeronautics Museum und die Hall of Fame aufgenommen wurden.

Die Entwicklung der Modellfliegerei

Modellflugzeuge haben große Fortschritte gemacht. Während Beckers eigenem Weg in der Modellfliegerei erlebte er, dass Modelle immer komplexer wurden und den wirklichen Jets und Flugzeugen, die er als Kind so sehr bewunderte, immer näher kamen.

„Die Dinge haben sich so sehr verändert, seit ich angefangen habe“, so Becker. „Bevor es das Internet gab, musste man entweder auf Messen gehen oder die neueste Zeitschrift lesen, die an einem Zeitschriftenstand oder in einem Buchladen in den Regalen lag, um herauszufinden, was das Neuste und Beste war.“

Wie bei so vielen Aspekten der modernen Gesellschaft ermöglichte das Aufkommen des Internets und die explosionsartige Zunahme technologischer Innovationen heute mehr Menschen mit einer Leidenschaft für die Modellfliegerei als je zuvor, andere zu finden, die diese Leidenschaft teilen.

Die vielleicht größte Veränderung ist jedoch schlicht und einfach die Technologie einiger der beeindruckendsten Modellflugzeuge und -jets der Welt.

Elektrisch angetriebene Impeller und andere Technologiesprünge bringen die Modellfliegerei auf neue Höhen

In der Vergangenheit war die einzige Möglichkeit, ein Modellflugzeug mit Düsenantrieb zu bauen, die Verwendung eines Verbrennungsmotors – ein teurer, zeitaufwendiger und unzuverlässiger Lösungsansatz.

„Vor 20 oder 30 Jahren existierte nur eine sehr kleine Gemeinschaft an Leuten, die tatsächlich bereit waren, all diese Anstrengungen in ein Modell zu stecken, das vielleicht nicht einmal die ersten paar Flüge überleben würde“, erläutert Becker.

Seitdem sind elektrisch angetriebene Modelle mit Hilfe von Firmen wie Schübeler Technologies zuverlässiger, halten länger – und Neueinsteiger auf diesem Gebiet können von einer besseren Position aus starten.

Es war tatsächlich eine Vorstellung an Daniel Schübeler in den späten 90er Jahren, durch die Bret einen Einblick in die Zukunft der Leistung von Modelljets erhielt.  Während er in San Diego an einer Modellflugzeugveranstaltung namens Mid-Winter Electrics teilnahm, gehörte Daniel zu den wenigen Teilnehmern der damaligen Zeit, die einen elektrischen Impeller von Schübeler Technologies und ein maßgefertigtes Flugzeug namens Vector besaßen. 

„Niemand hatte jemals so etwas in Bezug auf die Leistungsfähigkeit gesehen“, meint Becker. „Er konnte einen unglaublichen Hochgeschwindigkeitsflug hinlegen, der länger als alle anderen war. Wir konnten sehen, dass dies die Zukunft war. Und jetzt sind wir hier!  Jets sind leichter zugänglich. Es sind Lithium-Akkus erhältlich. Die Kosten sind gesunken und ermöglichen damit dem durchschnittlichen Modellbauer, diese Leistungsfähigkeit zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen.

Schübelers elektrische Impeller-Lösungen sind Teil einer Bewegung, die dafür gesorgt hat, dass diese Technologie zur beliebtesten Wahl für die Modellfliegerei wurde, insbesondere für Flugzeuge unter ungefähr 30 Pfund. Sie verbrauchen keinen Treibstoff und erfordern keine Justierung und Wartung vieler beweglicher Teile, sind im Allgemeinen über die gesamte Lebensdauer des Flugzeugs beständig und zuverlässig sowie leichter und transportabler.

„Heutzutage kann man mit sehr wenig Erfahrung ziemlich früh mit dem Hobby beginnen und etwas von der Stange kaufen und erfolgreich sein“, erklärt Becker. „Die Modelle sind viel praktischer. Sie passen ins Auto. Man muss nicht mit Treibstoff umgehen wie bei einem Turbojet. Für den durchschnittlichen Modellbauer sind elektrisch betriebene Flugzeuge eine äußerst praktische Möglichkeit, an einem freien Tag am Wochenende zum Flugfeld zu fahren, ein paar Akkus aufzuladen, hinauszugehen und Spaß zu haben, ohne auf dem Flugfeld am Flugzeug arbeiten zu müssen.“

Mit der elektrischen Impellertechnologie von Schübeler Technologies können Modellbauer modernere Düsenflugzeuge bauen, sei es für Maßstabswettbewerbe oder für Sonderanfertigungen. Modellflugzeugbauer können nun Modellflugzeuge entwerfen, bauen und fliegen, deren Konstruktion zuvor nie möglich gewesen wäre. Durch die Möglichkeit, auf die EDF (elektrisch angetriebene Impeller, electric ducted fan)-Technologie und deren Stromversorgungssystem zurückzugreifen, kann sich der Konstrukteur auf einen anderen Aspekt des Modells konzentrieren, der eine Herausforderung darstellen könnte. 

„Man kann Flugzeuge entwerfen, die schwer zu fliegen sind, oder Flugzeuge, die so konstruiert sind, dass sie wirklich schnell fliegen, oder Flugzeuge, die wirklich lange in der Luft bleiben sollen“, führt Becker aus. „Nun gibt es die Tendenz, dass die Elektrik immer umfangreicher wird. Schübeler baut einige Impeller, die größer sind als all die anderer mir bekannter Hersteller. Sie sind äußerst leistungsstark und können Flugwerke antreiben, von denen man annehmen würde, dass sie sonst nur mit Turbinenflugzeugen mit Düsenantrieb geflogen werden können. Die sind absolut unglaublich und sie sind absolut leistungsstark. Aber noch einmal, sie sind auch sehr effizient und zuverlässig.“

Brets Modell XB-70 Valkyrie

Eines von Brets preisgekrönten Projekten war ein Modell der nordamerikanischen XB-70 Valkyrie. Die Inspiration für diese Konstruktion stammt von einem Umzug nach Dayton Ohio, dem Sitz des Nationalmuseums der U.S. Air Force, in dem sich die weltweit einzige erhaltene XB-70 in Originalgröße befindet.

„Als Flugzeugfan“, erinnert sich Becker, „habe ich mich darauf gefreut, die XB-70 im Museum zu sehen, aber mehr hatte ich nicht erwartet. Als ich dieses Flugzeug allerdings persönlich gesehen hatte, eröffnete sich mir ein völlig anderer Blick auf seine Größe und Komplexität. Ich dachte mir, es wäre unglaublich, eine ferngesteuerte maßstabsgetreue Version dieses Jets zu bauen.“

Zu dieser Zeit gab es nicht viele Modellbauer, die an den XB-70ern arbeiteten, abgesehen von ein paar kleinen Bausätzen, die nicht besonders detailliert oder repräsentativ bezüglich des vollen Maßstabs und der Wirkung des Jets waren. Becker dachte daran, selbst einen Eigenbau auszuführen und wandte sich an einen Freund in Kalifornien, der in der Vergangenheit einen solchen gebaut hatte. Wie es der Zufall wollte, hatte dieser Freund seine selbst gebaute XB-70 zum Absturz gebracht und war bereit, Becker das Modell als Starthilfe für sein eigenes Projekt zu überlassen.

„An dem Flugzeug waren einige bedeutende Reparaturen erforderlich“, so Becker. „Also brachte ich es nach Ohio und arbeitete ein Jahr lang daran, es auszuschlachten, alles neu zu installieren und einige strukturelle Änderungen vorzunehmen. Bei einer Veranstaltung sprach ich auch mit Daniel Schübeler, der sich sehr für das Flugzeug und das Projekt interessierte. Impeller von Schübeler waren die erste Wahl und würden die längste Flugzeit liefern, die ich mit dem Platz, den ich für Akkus hatte, erzielen konnte. Daniel war äußerst hilfsbereit, indem er mir Ratschläge gab, welche Impeller-Einheiten benötigt werden würden, um bei einem Maßstabswettbewerb eine Flugdauer von sechs bis sieben Minuten zu erzielen.“

Zu Beginn des Jahres 2017 war Brets XB-70 wettbewerbstauglich und er erhielt seine erste Einladung zur Teilnahme am hochkarätigen Top Gun Invitational. Top Gun ist ein weltberühmter, auf Einladung beruhender Maßstabswettbewerb für ferngesteuerte Flugzeuge. Ein XB-70-Modell hatte noch nie zuvor an einem Maßstabswettbewerb teilgenommen, und die elektrischen Impeller trugen zu dessen Einzigartigkeit bei.

Im Jahr 2017 absolvierte Bret die erforderlichen Flugrunden und beeindruckte die Top Gun Community durch den Erhalt eines Special Recognition Award. Im Jahr 2019 belegte Bret mit seiner XB-70 den 5. Platz in der Expertenklasse.

Brets Modell Lockheed U-2

Das aktuelle Projekt, an dem Bret arbeitet, ein Lockheed U-2C-Jet-Modell, soll ebenfalls am Top Gun Invitational 2020 teilnehmen. Es steht jedoch mehr auf dem Spiel als lediglich einen Preis zu gewinnen. Dieses Projekt stellt ein Vermächtnis dar, das von einem Modellflugzeugbauer namens Rene Saenz konzipiert wurde.

„Hierbei handelt es sich um ein kombiniertes Projekt, an dem Rene mehrere Jahre lang gearbeitet hat“, erklärt Becker. „Er war ausgesprochen leidenschaftlich an diesem Modell interessiert, und die Qualität seiner Arbeit war unglaublich. Es hat Tausende und Abertausende Nieten, die die maßstabsgetreuen Nieten des Flugzeugs sowohl an der Tragfläche als auch am Rumpf darstellen. Leider starb Rene und hatte nie die Gelegenheit, sein vollendetes Modell zu sehen. Mir wurde die Ehre zuteil, dieses Projekt zu übernehmen und es so zu vollenden, wie Rene es gewollt hätte.“

Seit vier Monaten arbeitet Becker an dem Projekt, motiviert durch den Erfindergeist von Rene Saenz, der bereits ein Konzept entworfen hatte, das Top Gun-würdig ist. Bret arbeitet daran, die erste fliegende U-2C aus Renes Gussformen herzustellen. Das Flugzeug wird so konstruiert, dass ein 120-Millimeter-EDF (elektrisch angetriebene Impeller, electric ducted fan) von Schübeler Technologies zum Erreichen der wettkampffähigen Flugzeit von sieben Minuten verwendet werden kann.

„Bei einem Maßstabswettbewerb“, erläutert Becker, „wird das Flugzeug nicht nur am Boden beurteilt, sondern es wird auch bewertet, wie realistisch es in der Luft aussieht. Bei Modelljets spielt der Klang eine große Rolle, und es gibt nichts, was wie ein Schübeler-Impeller klingt – der klingt nämlich wie eine Turbine. Der Klang ist so realistisch und wird von den Zuschauern immer wieder geschätzt. 

Bret nimmt mit seiner U-2C an der 32. jährlichen TOP GUN vom 28. Oktober bis 1. November 2020 in Lakeland Florida teil.

Die beste Zeit, mit dem Fliegen zu beginnen, ist JETZT

Gestützt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung meint Becker, dass es nie einen besseren Zeitpunkt für den Einstieg in den Flugzeugmodellbau gegeben hat als jetzt. Es gibt komplexe Modellflugzeuge wie eine F-18 Hornet oder eine F-14 Tomcat, die sofort einsatzbereit sind. Mit diesen Bausätzen ist es einfach und macht Spaß, den Einstieg zu finden und schnell zu fliegen. Danach können sich Modellbauer dann nach eigenem Gutdünken entwickeln.

„Meiner Meinung nach ist das Wichtigste an diesem Hobby, dass es weiterhin Spaß macht,“ so Becker. Man kann ein Flugzeug kaufen und wenn man es zu einem Unikat machen will, kann man es mit einer eigenen Lackierung versehen. Ist man daran interessiert, die höchste Leistung eines Jets auf dem Gebiet zu erzielen, sollte man die neueste und beste Technologie recherchieren und versuchen, seinen Jet zu verbessern. Diese kleinen Verbesserungen sind es, die das Hobby zu einem Vergnügen werden lassen und jedes Projekt zu etwas machen, auf das man sich freuen kann. Die halbe Freude besteht darin, sich zu überlegen, wie das Modell aussehen oder funktionieren soll, und das zu verwirklichen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ich glaube, wenn man das im Hinterkopf behält, hört man nie auf, dieses Hobby zu lieben.“

Um zu erfahren, wie Schübeler eine Vorreiterrolle in der Branche spielt, wenden Sie sich noch heute an uns

Location: Paderborn Work conditions: fix term (1 year, extension possible); fulltime

Microdrones ist ein expandierendes, innovatives Unternehmen im Bereich voll integrierter UAV Lösungen für Vermessung und Kartierung mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, USA, Kanada, China, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Seit 2018 ist Schübeler Technologies eine Marke der Microdrones Gruppe (www.microdrones.com).

Schübeler Technologies beschäftigt sich professionell mit der Entwicklung und Fertigung von effizienter Antriebstechnik und Leichtbauteilen. Wir haben unsere theoretischen und praktischen Kenntnisse vertieft und stets innovative Lösungen konzipiert und erprobt. Nach einer signifikanten Vergrößerung der Büro- und Fertigungsfläche fertigen wir nun in unserem Werk in Paderborn verschiedene Carbon-FVK Axiallüfter, Leichtbauteile, Industrieteile, Motoren und mehr in hoher Wertschöpfungstiefe.

Für unser Team in Bad Lippspringe (Paderborn) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n motivierte/n Produktionshelfer für die Fertigung von Carbonbauteilen. Es sind keine Vorkenntnisse in diesem Bereich notwendig.

Ihre Aufgaben:

  • Herstellen von Carbonbauteilen
  • Ausbesserungsarbeiten
  • Qualitätskontrolle
  • Laminier- und Schneidvorgänge

Ihr Profil:

  • Hohes Qualitätsbewusstsein und Bereitschaft Neues zu erlernen
  • Handwerklich geschickt - Hobbys im Bereich Nähen, Basteln oder Modellbau sind sehr vorteilhaft
  • Geduld und Durchhaltevermögen

Was sie von uns erwarten können:

  • Spannende Produkte und vielfältige Aufgaben
  • Ein angenehmes, familiäres Arbeitsumfeld und selbstständiges Arbeiten
  • Wasser, Kaffee, Tee und Obst zur freien Verfügung
  • hoher Arbeitsschutz und flexible Arbeitszeiten mit Freizeitausgleich

Bewerben Sie sich hier https://www.microdrones.com/de/team/karriere/

Location:                        Bad-Lippspringe, Germany

Work conditions:              Permanent, full-time

 

Microdrones ist ein expandierendes, innovatives Unternehmen im Bereich voll integrierter UAV Lösungen für Vermessung und Kartierung mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, USA, Kanada, China, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Seit 2018 ist Schübeler Technologies eine Marke der Microdrones Gruppe (www.microdrones.com).

Schübeler Technologies beschäftigt sich professionell mit der Entwicklung und Fertigung von effizienter Antriebstechnik und Leichtbauteilen. Wir haben unsere theoretischen und praktischen Kenntnisse vertieft und stets innovative Lösungen konzipiert und erprobt. Nach einer signifikanten Vergrößerung der Büro- und Fertigungsfläche fertigen wir nun in unserem Werk in Paderborn verschiedene Carbon-FVK Axiallüfter, Leichtbauteile, Industrieteile, Motoren und mehr in hoher Wertschöpfungstiefe.

Für unser Team in Bad Lippspringe (Paderborn) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen motivierten CAD Konstrukteur, der unser Entwicklungsteam unterstützt. Sie tauchen innerhalb dieser neuen Position noch tiefer in das mechanische Design und die Integration von elektrisch angetriebenen Turbomaschinen sowie Drohnenkomponenten ein und bringen das notwendige Wissen mit, um diese Konstruktionen in punkto Effizienz, Robustheit, Leichtbau und Fertigbarkeit zu optimieren.

Wir bieten Ihnen im Gegenzug modernste Materialien für Ihre Aufgaben, ein dynamisches Team und eine spannende Herausforderung. Sie kümmern sich um die Design- und Testphasen sowie den Fertigungsübergang unserer Projekte und haben Erfahrung darin, mit unseren internationalen Kunden in Kontakt zu treten. Idealerweise verfügen Sie über jahrelange Erfahrung in Aerodesign sowie Mechdesign, leichte und feste Strukturen sind für Sie eine Selbstverständlichkeit.

 

Ihre Aufgaben

                    Sie unterstützen unser Entwicklungsteam und erarbeiten Lösungen für unsere neuen Produkte

                    Sie entwickeln, konstruieren und detaillieren komplette Bauteile und Baugruppen hinsichtlich vorgegebener Kriterien

                    Sie sind für die Durchführung von Berechnungen sowie Entwürfen und die Zeichnungsableitung und Zeichnungspflege zuständig

                    Sie bauen die von Ihnen konstruierten Prototypen, testen sie entsprechend und dokumentieren Ihren Fortschritt und die Ergebnisse Ihrer Tests

                    Sie arbeiten eng mit Ihren Teamkollegen und der Produktion zusammen

 

Ihr Profil

                    Sie sind Techniker mit entsprechender Berufserfahrung oder haben einschlägige Erfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit gesammelt

                    Sie besitzen umfangreiche Berufserfahrungen innerhalb der Konstruktion

                    Der sichere und anwendungsbereite Umgang mit einem einschlägigen CAD- Programm ist erforderlich

                    Sie haben eine selbstständige, kreative Arbeitsweise und sind daran interessiert neue Ideen zu entwickeln

                    Sie sind handwerklich begabt und haben Freude daran die von Ihnen konstruierten Prototypen zu bauen

                    Sie sprechen verhandlungssicheres Deutsch und sehr gutes Englisch

                    Ihre ergebnisorientierte und strukturierte Arbeitsweise sowie Ihre Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab

 

Bewerben Sie sich hier https://www.microdrones.com/de/team/karriere/

FIX TERM (1 YEAR, EXTENSION POSSIBLE); FULLTIME
STANDORT: PADERBORN, GERMANY

 

Microdrones ist ein expandierendes, innovatives Unternehmen im Bereich voll integrierter UAV Lösungen für Vermessung und Kartierung mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, USA, Kanada, China, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Seit 2018 ist Schübeler Technologies eine Marke der Microdrones Gruppe.

Schübeler Technologies beschäftigt sich professionell mit der Entwicklung und Fertigung von effizienter Antriebstechnik und Leichtbauteilen. Wir haben unsere theoretischen und praktischen Kenntnisse vertieft und stets innovative Lösungen konzipiert und erprobt. Nach einer signifikanten Vergrößerung der Büro- und Fertigungsfläche fertigen wir nun in unserem Werk in Paderborn verschiedene Carbon-FVK Axiallüfter, Leichtbauteile, Industrieteile, Motoren und mehr in hoher Wertschöpfungstiefe.

Für unser Team in Bad Lippspringe (Paderborn) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n motivierte/n Leichtflugzeugbauer/in als Produktionsmitarbeiter/in für die Fertigung von Carbonbauteilen.

IHRE AUFGABEN:
  • Herstellen von Carbonbauteilen
  • Anpassungs- bzw. Ausbesserungs- und Montagearbeiten
  • Funktionstests (auch elektrisch) und Qualitätskontrolle
  • Laminier- und Schneidvorgänge, Klebearbeiten, Zerspanungsarbeiten
IHR PROFIL:
  • Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Leichtflugzeugbauer/in oder alternativ mehrjährige Erfahrung im privaten oder beruflichen Bereich im Modellbau / Leichtflugzeugbau
  • Hohes Qualitätsbewusstsein und Bereitschaft Neues zu erlernen
  • Handwerkliches Geschick, insbesondere Feinmotorik
  • Erfahrung im Umgang mit Gefahrstoffen und eine entsprechend konsequente Arbeitsweise
  • Erfahrung im Umgang mit Zerspanungsmaschinen (Drehen, Fräsen, Bohren)
  • Flexibilität bezüglich Arbeitszeitgestaltung in Gleitzeit bis hin zu Schichtsystemen
  • Erfahrung mit Klebstoffen, Glasfaser- und Kohlefasergeweben ist von Vorteil
  • Teamfähigkeit und Innovationsbewusstsein
WAS SIE VON UNS ERWARTEN KÖNNEN:
  • Spannende Produkte und vielfältige Aufgaben
  • Ein angenehmes, familiäres Arbeitsumfeld und selbstständiges Arbeiten
  • Wasser, Kaffee, Tee und Obst zur freien Verfügung
  • hoher Arbeitsschutz und flexible Arbeitszeiten mit Freizeitausgleich

Microdrones steht für Diversität und Gleichberechtigung. Keiner der genannten Ausdrücke soll im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Erfahrung diskriminierend sein. Wir bestätigen, dass wir alle Bewerbungen von Kandidaten jeden Alters, Geschlechts, Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Erfahrung gerne entgegennehmen.

Angesichts der Absagen vieler unserer Lieblings-Airshows und Jet-Modell-Events, dachten wir, wir bringen die Show zu Ihnen! Also, nehmen Sie an der ersten Internationalen virtuellen Extreme Jet Aeromodelling Expo teil, mit freundlicher Unterstützung von Schübeler Technologies.

Die virtuelle Ausstellung ist auf Anfrage erhältlich. Registrieren Sie sich hier für Deutsch oder registrieren Sie sich hier für Englisch.

Während der Expo werden wir gemeinsam mit Christian Wileschek, einem Schübeler Jets Vertriebsspezialisten und Aeromodelling-Enthusiasten, sein neuestes Aeromodel-Projekt und einige der hocheffizienten und robusten Antriebssysteme von Schübeler Jets genauer unter die Lupe nehmen.

Schauen Sie sich einen Flug an, erfahren Sie mehr über Schübelers EDF Produktlinie und Fähigkeiten  und erhalten Sie Tipps für den Einstieg in dieses spannende Hobby! 

Wir suchen auch andere Aeromodellierer, die ihre Projekte zeigen, sich mit anderen Enthusiasten vernetzen und ihre Flugerlebnisse teilen möchten.  Lassen Sie uns wissen, ob Sie eines Ihrer Projekte auf einer bevorstehenden Expo zeigen möchten.

Ansonsten freuen wir uns auf Ihren Besuch auf der ersten internationalen virtuallen Extreme Jet Aeromodelling Expo, präsentiert von Schübeler Technologies.

Schübeler EDF products provide cleaner option for RC aeromodellers to fly with less noise, more efficiency

Es gibt eine sauberere, leisere Möglichkeit zum Fliegen funkgesteuerter Hochgeschwindigkeits-Jetflugzeugmodelle ohne Turbinenantrieb.

Elektrisch angetriebene Impeller (electric ducted fan, EDF) arbeiten mit weniger Lärm und höherer Effizienz und bieten RC (remote control)-Flugzeugmodellbauern gleichzeitig die Möglichkeit, den Nervenkitzel zu erleben, wenn sie ihre geflügelten Nachbauten durch die Lüfte rasen sehen. EDF-Flugzeuge fliegen mit mehrflügeligen Propellern, die Luft ansaugen und sich mit hoher Geschwindigkeit drehen.

„Wenn alle Bauteile sorgfältig ausgewählt und eingebaut sind, kann der Kunde ein Modellflugzeug mit langfristig hervorragender Leistung und zuverlässigem Antrieb erwarten“, so Christian Wileschek, Vertriebsfachmann für das RC-Geschäft bei Schübeler Technologies.

„Entscheidend ist aber auch, dass es leiser als eine Gasturbine ist und keine Dämpfe freisetzt“, fügt Wileschek hinzu. 

 

Seit der Gründung im Jahr 1997 hat Schübeler Technologies ein globales Unternehmen aufgebaut, das fortschrittliche Impellerantriebsdüsen und die Herstellung von leichten Verbundwerkstoffen anbietet. Schübeler bietet ein umfassendes Produktsortiment mit Turbogebläsen, Jets, Kompressoren und Pumpen an sowie eine RC-Sport-Hobbyabteilung, die elektrisch angetriebene Impeller und Bauteile für Hochgeschwindigkeits-Jetmodellflugzeuge herstellt. 

 

Der RC-Flugzeugmodellbau ist jedoch mehr als nur ein Geschäft für Wileschek und Daniel Schübeler, den Gründer von Schübeler Technologies.

 

Schon als Kind interessierte sich Wileschek für den Flugzeugmodellbau. Als er älter wurde, wandte er sich von diesem Hobby ab, bevor er im Jahr 2010 Schübeler begegnete und dann für ihn tätig wurde.

 

„Es dauerte nicht lange, bis ich mich wieder fasziniert fühlte. Daniel motivierte mich, wieder aktiv zu werden“, meint Wileschek.

 

Kombiniert man diese Leidenschaft mit qualitativ hochwertiger Arbeit und Erfahrung in der Branche, überrascht es nicht, dass Schübeler sich den Ruf erworben hat, einen umfassenden Service für Flugzeugmodellbauer zu bieten, die auf der Suche nach einer reibungslosen Umstellung auf EDF sind.

 

„Wir schauen uns jedes Detail an: die aerodynamischen Eigenschaften des Impellers selbst, die Rotorblätter, die Statorblätter, die Konstruktion von Einlass und Auslass“, erklärt Schübeler. „Das ist unser Ansatz, um eine ausgezeichnete EDF-Lösung zu finden. Wir betrachten das gesamte Projekt für den Kunden.“

 

Eine technische Spielwiese

 

Der Flugzeugmodellbau beinhaltet eine breite Modellvielfalt, darunter Segelflugzeuge, Propellerflugzeuge, Hubschrauber und Jets, wobei jedes Flugzeug unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringt. Aber obwohl Schübeler Technologies erfolgreich in die klassische Luftfahrt eingestiegen ist, bleibt der Flugzeugmodellbau ein wichtiger Schwerpunkt des Geschäfts. 

 

„Die Entwicklung von Produkten für Flugzeugmodellbauer, insbesondere für elektrisch angetriebene Jets, ist nach wie vor etwas ganz Besonderes“, betont Schübeler.

 

Technisch gesehen handelt es sich um eine anspruchsvolle Aufgabenstellung, weshalb es besonders wichtig ist, qualitativ hochwertige Produkte für Hobbyflieger zu fertigen, die effizient und erschwinglich sind. 

 

„Für uns hier im Unternehmen ist es eine technische Spielwiese“, meint Schübeler. „Ich nehme das sehr ernst – im Flugzeugmodellbau gibt es keine Grenzen.“

 

Rückenwind und Chancen

 

Von Turbinen angetriebene Modelljets, die mit Kerosin betrieben werden, schießen mit hohem Energieaufwand in die Höhe. EDF-Flugzeuge werden mit Akkus betrieben, die in den letzten zwei Jahrzehnten dank technischer Entwicklungen in der Branche besser geworden sind.

 

Akkubetriebene EDF-Flugzeuge haben auch noch andere Vorteile. 

 

„Die Entwicklung von sichereren Sendern, bürstenlosen Motoren und der LiPo-Akkutechnologie haben dem Modellflugzeug-Hobby viel Rückenwind und zahlreiche Chancen besorgt“, so Wileschek.

 

Einige RC-Flugzeugmodellbauer beabsichtigen möglicherweise, auf EDF umzusteigen, weil Flugplätze unter Umständen Lärmbeschränkungen haben, aufgrund derer die Verwendung von Verbrennungsmotoren faktisch verboten ist. Einige Hobbyflieger könnten die mit der Verwendung von Kerosin einhergehenden Dämpfe leid sein. 

 

Oder ein RC-Flugzeugmodellbauer lässt sich vielleicht überzeugen, die Umstellung vorzunehmen, weil er einen elektrischen RC-Jet für einen Testflug mitnimmt. 

 

„Die Tatsache, dass es möglich ist, Jets mit fast turbinenartigem Klang und überzeugender Leistung elektrisch zu fliegen, ist einfach großartig. Und für Jetmodellbauer, die eher elektrisch orientiert sind, ist der Bau eines Jet-Nachbaus die höchste Kunst“, erklärt Wileschek.

 

Den Maßstab setzen

 

Schübeler Technologies ist stolz darauf, dass die Details stimmen. Damit ist das Unternehmen der ideale Partner für Liebhaber, die auf EDF umsteigen wollen.

 

Schübeler kann Kunden bei der Bestimmung der zu erwartenden Fluggeschwindigkeiten und Flugzeiten, bei Steuerungsempfehlungen und optimierten Steuerungseinstellungen unterstützen und bietet dazu Service und Beratung.

 

„Und dann ist da natürlich die Wahl des Akkus und dessen Größe ... Das ist also unser Ansatz, um eine hervorragende EDF-Lösung zu finden“, führt Schübeler aus. „Wir betrachten das gesamte Projekt für den Kunden.“

 

Wileschek merkt an: „Wir setzen nun schon seit vielen Jahren Maßstäbe. Wenn ein Kunde daher mit Schübeler zusammenarbeitet, kann er sicher sein, dass er ein langlebiges und sicheres Produkt mit ausgezeichneter Leistung und natürlich mit ausgezeichnetem Klang erhält.“

 

Im Folgenden geben Schübeler und Wileschek weitere Informationen in einem Tutorial zur Auswahl der richtigen EDF-Technologie für Ihr Flugzeug.

 

Wie wählt man den richtigen Impeller für eine Flugzeugszelle aus?

 

Wileschek: Die Auswahl der richtigen Impellergröße richtet sich nach der Größe des Lufteinlass- und -auslassbereichs des Modells. Jeder Impeller von Schübeler hat eine bestimmte, in Quadratzentimetern angegebene überstrichene Fläche, die in der Modellnummer oder Beschreibung zu finden ist. Zum Beispiel entspricht „51“ in einer Modellnummer einer überstrichenen Fläche von 51 Quadratzentimetern. Im Idealfall entspricht diese Größe der Größe des Ansaugbereichs des Flugzeugs oder kommt ihr nahe. Wenn der Ansaugbereich eines Jetflugzeugmodells zu klein ist und man einen Impeller einbaut, der nicht zum Ansaugbereich des Flugzeugs passt, kann der Impeller nicht die volle Leistung erzeugen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Größe der Einlässe und die vom Impeller überstrichene Fläche des EDF zu vergleichen.

 

Wie steht es mit der Eingangsleistung und der Größe von Motor und Akku?

 

Wileschek: Die Auswahl von Antriebsleistung, Motorgröße und Akkukapazität richtet sich nach dem Startgewicht des Flugzeugs. Zudem fragen die meisten Kunden nach einem bestimmten Akkuzellentyp. Sie möchten zum Beispiel den 12S oder 14S für den CARF-Joker verwenden, oder für einen kleineren EDF-Jet, wie den Mini Avanti, den 6S. Wir empfehlen die richtige EDF-Einrichtung mit Steuergerät und einer Akkukapazität, mit der eine Flugzeit von fünf bis sieben Minuten erreicht werden kann. 

 

Schübeler: Die EDF-Konfiguration von Schübeler ist sehr effizient, wodurch ein sehr hoher Schub erzeugt wird – also eine sehr gute Leistung. Wir können außerdem eine Langzeiteinrichtung anbieten. Beim Anflug hat man eine jet-ähnliche Leistung und man hat genügend Flugzeit. Das ist wahrscheinlich nicht super wichtig bei einem kleineren Jet, aber es ist extrem wichtig bei einem seriösen Jet-Projekt. Schließlich will man seinen Jet nicht verlieren, weil der Akku leer ist. 

 

Gibt es andere praktische Überlegungen hinsichtlich des Einbaus von Bauteilen?

 

Wileschek: Auf die Montage aller Bauteile sollte immer besonderer Wert gelegt werden. Der Bereich zwischen Lufteinlass und Impeller sollte so frei wie möglich sein, damit die Luft im Rumpf möglichst sauber und ohne zu große Verwirbelungen zum Impeller gelangt. Auch sollten alle Bauteile wie z. B. Kabel immer ordentlich befestigt sein, da der Impeller alles ansaugt, was nicht gut befestigt ist. Darüber hinaus ist es unerlässlich, eine Einlasslippe am Impeller anzubringen, damit die Luft besonders sauber angesaugt werden kann.

 

Wenn dann die gesamte neue Ausstattung eingebaut ist: Wie sieht dann die Flugleistung im Vergleich zu einem turbinengetriebenen RC-Flugzeug aus? 

 

Wileschek: Der Kunde kann ein Modellflugzeug mit langanhaltender und vorzüglicher Leistung und einem zuverlässigen Antrieb mit einem ansprechenden Turbinengeräusch erwarten. Wichtig ist aber auch, dass es leiser und angenehmer als eine Gasturbine ist. 

 

Schübeler: Bei Turbinen ist das interessant. Man kann nicht so viel falsch machen, aber wenn man etwas wirklich furchtbar falsch macht, brennt das Modell ... es ist eine gute Technik. Ich mag Turbinen. Aber wir konzentrieren uns hier natürlich auf elektrisch angetriebene Jets. Bei Turbinen ist der Aufwand einfach größer. Es ist wegen des Service, der Wartung und des Preises einer Turbine vielleicht auch ein bisschen teurer. 

 

Wie schnell kann man fliegen? 

 

Schübeler: Wenn man den EDF fachgerecht einbaut, wenn man ein gutes Gestell hat, kann man wahnsinnig schnell fliegen. Mit einem Sportjet sind 350 km/h kein Problem. Aber bei einem besonderen Speedjet-Projekt, das ich mit einem Kollegen teste, peilen wir 500 km/h an. Wir könnten schneller fliegen, wenn wir ein größeres EDF-System einsetzen würden. Und ich glaube, der schnellste Turbinenjet erreicht fast 700 km/h.

 

 

Wenn man sich die praktische Seite des Flugzeugmodellbaus anschaut, möchte man auf seinen Platz gehen, das Flugzeug auspacken und losfliegen. EDF macht das möglich. Sie legen die Akkus ein, und schon kann es losgehen. Sobald Ihre Einstellung funktioniert – sind Sie in der Luft. Man benötigt ein wenig Infrastruktur zum Laden, und man braucht drei Akkusätze, aber mit einem richtigen EDF-Modell kann man einen wirklich gelungenen Tag mit Jet-Fliegen verbringen. 

 

Weltweit genießen begeisterte Flugzeugmodellbauer den Sport, die Geschwindigkeit und die Aufregung, wenn sie ihre Modellflugzeuge fliegen und durch die Lüfte brausen. Diese Leidenschaft beginnt beim Entwerfen, Tüfteln und Optimieren des Flugzeugs, bis es für seinen Jungfernflug bereit ist. Fragt man einen Flugzeugmodellbauer, so ist man normalerweise, wenn man einmal die Freude am Fliegen erlebt hat, ein Leben lang davon fasziniert.

 

So geschehen bei Manfred Greve, einem technischen Auszubildenden der Lufthansa und Elektroingenieur, der seine Laufbahn mit dem Flugmodellbau begann, als er noch ein kleines Kind war, und mittlerweile über 50 Jahre Erfahrung hat. In dieser Folge des Software- und Technologie-Podcasts gibt Manfred sein Wissen aus jahrelanger Erfahrung im Bereich der Fliegerei und des Flugmodellbaus weiter und erläutert, warum er sich dafür entschieden hat, sein Modellflugzeug auf EDF-Technologie (electric ducted fan, elektrisch angetriebene Impeller) umzurüsten. Hören Sie sich den Podcast im Player an oder lesen Sie die nachstehende Zusammenfassung.

 

Wie der Vater, so der Sohn

Um die Begeisterung von Manfred Greve für die EDF-Technologie zu verstehen, muss man ein wenig über seine Kindheit wissen.

Greves Vater begann in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem Flugzeugmodellbau, und seine Liebe zum Fliegen von Modellflugzeugen übertrug sich ganz natürlich auf den jungen Manfred. Seine Faszination begann schon als kleiner Junge, als der kleine Manfred zu Weihnachten ein kleines Holzsegelflugzeug bekam und es bald im ganzen Haus herumflog. Er war im Herzen ein Modellflugzeugpilot, und diese Liebe zum Bauen und Fliegen wuchs mit jedem Lebensjahr.

Nach der Schule rannte Greve in den Keller, wo die Flugzeuge seines Vaters warteten. Er verbrachte Stunden mit der nicht enden wollenden Mission, die Flugzeuge seines Vaters zu verbessern: ein schnellerer Flug; ein geschmeidigerer Flug; ein längerer Flug; ein besseres Erscheinungsbild. Manchmal waren die Ergebnisse nicht nach dem Geschmack des Vaters.

„Wenn mein Vater in jenen Tagen von der Arbeit nach Hause kam, flippte er manchmal aus, weil ich etwas gemacht hatte, das ich nicht hätte tun sollen, aber es war immer interessant, sich technischen Problemen zu stellen und das Flugzeug besser abzustimmen“, so Greve. „Ich probierte viele verschiedene Dinge mit Modellflugzeugen aus, einige davon waren einzigartig. Man experimentiert und probiert und probiert und probiert weiter, und dann erreicht man plötzlich die Verbesserung, die man haben wollte ... das lässt das Herz höher schlagen.“

Für den Modellflugzeugpiloten mit über 50-jähriger Erfahrung hat sich wenig geändert. Greve hat sein ganzes Leben damit verbracht, an den Entwürfen von Modellflugzeugen zu tüfteln und dem Gefühl nachzujagen, das er bekommt, wenn diese bestimmte Einstellung zu einer besseren Leistung führt. Diese Leidenschaft hat ihm während jahrzehntelanger Modellflugwettbewerbe gedient, zunächst als Sechsjähriger mit einem Segelflugzeug und allmählich als Erwachsener bei regionalen und internationalen Veranstaltungen.

Ein feuerspeiender Drache

Als sich Manfred daher vor etwa 10 Jahren mit zwei anderen Piloten auf einem Flugfeld befand und mit eigenen Augen sah, wie ein mit EDF-Technologie ausgerüstetes Flugzeug im Vergleich zu einem Flugzeug mit Benzinmotor funktionierte, wusste er sofort, dass die EDF-Technologie der richtige Weg war.

Dabei fiel ihm gleich auf, dass der Benzinmotor bis zu drei Sekunden brauchte, um auf die Steuerung des Piloten zu reagieren, während das mit EDF-Technologie ausgestattete Flugzeug praktisch ohne Verzögerung reagierte. Er nutzt die Analogie zum Autofahren, um den Unterschied zwischen den beiden zu erklären.

„Nehmen wir an, Sie fahren 130 Kilometer pro Stunde. In drei Sekunden legen Sie eine große Strecke zurück. Für Sie als Autofahrer ist es sehr wichtig, dass die Bremsen oder das Gaspedal reagieren, sobald Sie das wollen“, erläutert Greve. „Und das ist der größte Unterschied zwischen Benzinmotoren und EDF. Für einen Modellflugzeugpiloten, der Wettbewerbe fliegt, ist es sehr wichtig, das Gefühl am Steuerknüppel zu haben. Man macht etwas mit dem Steuerknüppel, dann möchte man auch die richtige Reaktion am Flugzeug haben.“

Seit dieser Erfahrung hat Greve einen Schwerpunkt auf die Umrüstung von Flugzeugen mit Benzinmotoren in Flugzeuge mit EDF gelegt. Er ging schon früh eine Partnerschaft mit Schübeler Technologies ein, um EDF-Flugzeuge in einer Zeit zu bauen, als problemlos funktionierende Flugzeuge mit EDF-Motoren auf dem Markt noch nicht weit verbreitet waren.

Der Weg mit Schübeler ist jenen Kindheitstagen im Keller nicht unähnlich, wobei er immer größere EDF-Flugzeuge baut, die mit Flugzeugen mit Benzinmotoren konkurrieren, jedoch weniger Lärm erzeugen und zuverlässiger sind. Durch einen ständigen Entwicklungsprozess sei Schübeler Technologies in der Lage gewesen, so Greve, den gewünschten Klang von einem Flugzeug mit Benzinmotor zu reproduzieren, jedoch ohne die abschreckende Lärmentwicklung. Die mit Schübeler auf EDF umgerüsteten Flugzeuge klingen wie Düsenflugzeuge, wie ein feuerspeiender Drache, so Greve wortwörtlich, nur mit weniger Dezibel.

„Nur der Schübeler EDF bringt diesen Klang durch das Rotorensystem.“

Der Schübeler-Unterschied

Greve verweist bei seiner Arbeit mit Schübeler vor allem auf zwei Flugzeuge - die L-39 und die Avanti XS.

Die L-39, ein großes, 25 Kilogramm schweres Modell, war das erste große Flugzeug von Schübeler, das auf ein EDF-System umgerüstet wurde. Greve und Schübeler probierten viele verschiedene Versionen aus, um zu sehen, wie EDF bei einem solch großen Flugzeug arbeiten würde. Sie begannen mit einer kleineren Schubkraft – 16 Kilogramm – und bauten nach und nach verschiedene Motoren und andere Komponenten innerhalb des EDF-Systems auf, bis sie 25 Kilogramm Schub erreichten.

Greve und Schübeler durchlaufen ein komplettes Messsystem, wenn sie ein Flugzeug auf EDF umrüsten. Dabei betrachten sie Drehzahlen, Spannung, Luftgeschwindigkeit, Temperatur und andere Faktoren. Das Ergebnis ist im Fall der auf EDF umgerüsteten L-39 ein Flugzeug, das so gut fliegt wie das Original und auch so klingt wie das Original – nur nicht so laut.

Nach der erfolgreichen Umrüstung der L-39 richteten Greve und Schübeler ihr Augenmerk auf ein anderes Flugzeug, dessen Umrüstung auf die EDF-Technologie vielleicht eine noch größere Herausforderung darstellt. Die Avanti XS ist für den Kunstflug ausgelegt, d. h. dass das konstruierte EDF-System einen starken Schub erzeugen muss.

Durch kleine Änderungen am EDF-System, wie das Heraustrennen einiger bestehender Rippen und dem Bau eines besseren Einlasses, gelang es ihnen jedoch, den notwendigen Schub zu erzeugen, so dass die auf EDF umgerüstete Avanti XS den Kunstflug ausführen konnte, für den sie bekannt ist.

„Im Kunstflug braucht man mehr Schub, weil man gerade nach oben fliegen will und in jeder Situation dieses gute Gefühl am Steuerknüppel haben möchte. Man braucht Schub, Schub, Schub. Genau das ist es“, so Greve. „Unser Drehzahlfenster ist viel kleiner. Es liegt bei bis zu 20.000 oder so. Also ist es nicht erforderlich, diese hohen Drehzahlen hoch und runter zu fahren. Und das gibt einem die kurze Reaktionszeit am Steuerknüppel.“

Während Klang für Schübelers Kunden entscheidend ist, sind die Zuverlässigkeit und Effizienz zwei weitere Faktoren, die EDF-Umrüstungen mit Schübeler von ihren Gegenstücken mit Benzinmotoren unterscheiden, meint Greve. Bei den mit Schübeler EDF umgerüsteten Flugzeugen müssen sich Liebhaber keine Sorgen über staatliche Vorschriften bezüglich Lärm oder Ölentsorgung machen.

„Elektrisches Fliegen ist für einen Piloten viel schöner, weil ein Benzinmotor oder eine Benzinturbine immer ein bisschen wie ein Rennpferd reagiert“, erklärt er. „Es hat seine guten und seine schlechten Tage.“

Schübeler macht den Sprung zur EDF-Technologie leicht. Ob Sie ein Flugzeug suchen, das wie eine Rakete fliegt, oder eines, das einfach nur ruhig fliegt, Schübeler kann ein System entwerfen, das zu Ihnen passt. Und wenn Sie eine Beratung wünschen – das Team von Schübeler besteht aus Liebhabern wie Ihnen, die gerne ihre umfangreichen Erfahrungen weitergeben, entweder persönlich oder über die Website des Unternehmens.

„Jede einzelne Frage, die sich stellt, können wir beantworten“, meint Greve. „Wir können helfen, indem wir etwas Besonderes für den Kunden bauen. Wir stehen jederzeit gern zur Verfügung. Sie erhalten immer eine passende Antwort, welche Dinge Sie brauchen und wo Sie sie bekommen können, und dann bauen Sie sie in Ihr Flugzeug ein und sind zufrieden.“

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