Fallbeispiel: Minijets Stinger mit DS-51-AXI HDS und HET 700-68-1125kV

Um eine Enttäuschung durch unerwartetes Flugverhalten oder zu wenig Leistung des geplanten Modells zu vermeiden, möchten wir hier einige fundierte Auswahlkriterien vorstellen, die es ermöglichen, die gewünschten Eigenschaften des Modells in die Praxis umzusetzen.

Für die angegebenen Formeln reicht ein einfacher Taschenrechner, die benötigten Daten des geplanten Modells sind einfach aus den Herstellerangaben oder mit einer Waage zu bestimmen.

Ein wichtiger Punkt bei der Zusammenstellung einer Antrieb-Modell-Kombination ist das Leistung-Gewichts-Verhältnis. Dieses berücksichtigt im Gegensatz zum oft verwendeten Schub-Gewichts-Verhältnis auch die Strahlgeschwindigkeit, bei der der verwendete Antrieb seine Schubkraft erzeugt (alle Berechnungen müssen mit Akkuanfangsspannung gerechnet werden, da die Tabellenwerte sich auch auf die Anfangsspannung beziehen).

Nachdem wir nun rechnerisch die Leistungsfähigkeit des Jets sichergestellt haben, sollte noch einmal kurz die Mindestgeschwindigkeit überprüft werden, damit wir später beim Start und bei der Landung keine Überraschung erleben.

Ein übliches Kriterium zur Abschätzung des problemlosen Handlings des Modells auf normalen Flugplätzen stellt die gute alte Flächenbelastung dar. Sie lässt sich immer dann verwenden, wenn zwei ähnliche Modelle miteinander verglichen werden, versagt aber, wenn eines der Modelle eine stark abweichende Profilierung, eine andere Streckung oder ein stark abweichendes Fläche/Rumpf Verhältnis hat.

Auch die Flächentiefe hat natürlich einen Einfluss auf den Stallspeed (Abrissgeschwindigkeit). Um all diese Parameter wenigstens ansatzweise zu berücksichtigen, wird hier nun eine Formel gegeben.

Basierend auf umfangreichen Messungen an unserem früheren DS-51-FAN 3-ph im Flug und theoretischen Grundlagen sowie Windkanalmessungen am DS-51-DIA 3-ph möchten wir hier einmal die Vorgehensweise zur Gestaltung von Ein- und Auslasskanal beschreiben.

Wichtigstes Merkmal bei der Kanalgestaltung ist eine sinnvolle Querschnittsflächenverteilung, die anderen Parameter wie z.B. Kanallänge und Querschnittsform sind meistens schon durch das Vorbild festgelegt. Dem Einlauf sollte man dabei die größte Aufmerksamkeit widmen, denn er sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung des Impellers mit Luft.

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